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Isis (Oper)
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Isis ist eine TragĂ©die lyrique (Oper) in einem Prolog und fĂŒnf Akten von Jean-Baptiste Lully (Musik) mit einem Libretto von Philippe Quinault nach den Metamorphosen des Ovid. Die UrauffĂŒhrung fand am 5. Januar 1677 am französischen Königshof im Schloss Saint-Germain-en-Laye statt.
Contents
âą Handlung
âą Kurzfassung
âą Prolog
âą Erster Akt
âą Zweiter Akt
âą Dritter Akt
âą Vierter Akt
âą FĂŒnfter Akt
âą Gestaltung
âą Werkgeschichte
âą Aufnahmen
âą Digitalisate
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Handlung
Kurzfassung
Prolog. Die allegorische Figur des Ruhms und sein Gefolge preisen König Ludwig XIV. als den gröĂten Helden. Neptune weist auf dessen militĂ€rische Erfolge auf See hin. Die Musen, Apollon und die freien KĂŒnste proklamieren ein groĂes Fest.
Erster Akt. HiĂ©rax liebt die Nymphe Io. Er befĂŒrchtet, dass sie einen anderen Geliebten hat, da sie die Hochzeit immer wieder aufschiebt. Sein Freund Pirante rĂ€t ihm, mit ihr darĂŒber zu sprechen. Io redet sich mit einem bösen Omen heraus, und es kommt zum Streit. Ihrer Vertrauten MycĂšne gesteht Io jedoch, dass der Gott Jupiter ihr durch seinen Boten Mercure seine Liebe erklĂ€rt habe und sie nicht glaube, ihm lange widerstehen zu können. Kurz darauf kĂŒndigt Mercure den Besuch Jupiters an. Gottheiten der Erde empfangen ihn mit groĂem Prunk.
Zweiter Akt. Jupiter verhĂŒllt die Erde mit dichten Wolken, um der Welt und vor allem seiner eifersĂŒchtigen Frau Junon sein VerhĂ€ltnis mit Io zu verbergen. Diese sucht bereits mit ihrer Vertrauten Iris nach ihm. Jupiter bittet Mercure, Iris abzulenken, wĂ€hrend er Io den Hof macht. Io widersteht seinen BemĂŒhungen und flieht. Mercure flirtet eine Weile mit Iris, um sie zu verwirren. Junon teilt Jupiter mit, dass sie Io in ihr Gefolge aufnehmen wolle. Ihre Nymphen empfangen Io im Garten der HĂ©bĂ©.
Dritter Akt. Junon hat Io unter die Aufsicht des vielĂ€ugigen Riesen Argus gestellt, um sie von Jupiter fernzuhalten. HiĂ©rax erfĂ€hrt bei einem Rettungsversuch, dass es sich bei seinem Rivalen um Jupiter persönlich handelt. Im Auftrag des Letzteren lĂ€sst Mercure von Hirten, Satyrn, Silvanen und Nymphen ein Schauspiel ĂŒber die Geschichte von Syrinx und Pan auffĂŒhren. Dieses macht Argus schlĂ€frig, und Mercure versucht, Io aus seiner HĂŒtte zu entfĂŒhren. Er wird von dem wachsamen HiĂ©rax entdeckt, der Argus weckt und Junon herbeiruft. Mercure tötet Argus und verwandelt HiĂ©rax in einen Raubvogel. Das Erscheinen Junons verhindert die EntfĂŒhrung. Sie verwandelt Argus in einen Pfau und ruft die Furie Erinnis herbei, um Io zu peinigen.
Vierter Akt. Die Furie bringt Io erst in die eisigste Gegend Skythiens und dann in die Gluthitze der Stahlschmieden der Chalybes. Da Io die Qualen nicht mehr ertragen kann, versucht sie, sich durch einen Sprung ins Meer in den Tod zu retten. Sie gelangt in die Höhle der Parzen und fleht diese um Erlösung an. Die Parzen können jedoch nicht gegen den Wunsch der Göttin Junon handeln. Sie verkĂŒnden, dass Io erst dann sterben dĂŒrfe, wenn sie Junon versöhnt habe.
FĂŒnfter Akt. Von der Furie wieder an Land gebracht, ruft Io Jupiter um Beistand an. Der ist jedoch an das Urteil des Schicksals gebunden. Er ruft Junon herbei, bittet sie um Gnade fĂŒr Io und schwört, seine GefĂŒhle fĂŒr sie aufzugeben und sich wieder seinen ehelichen Pflichten zuzuwenden. BesĂ€nftigt entlĂ€sst Junon die Furie, verleiht Io unter dem Namen âIsisâ Unsterblichkeit und ernennt sie zur Schutzgöttin der Ăgypter.
Prolog
Der Palast des Ruhms; im Hintergrund das Meer
Der Palast ist an allen Seiten offen, um Nachrichten von allen groĂen Errungenschaften an Land und allen denkwĂŒrdigen Ereignissen auf See zu empfangen. Die in diesem Palast prĂ€sidierende Göttin erscheint mit einer Trompete und in Begleitung ihres ĂŒblichen Gefolges: den GerĂŒchten und Meldungen, die in groĂer Zahl aus verschiedenen Teilen der Welt eintreffen und jeweils wie sie eine Trompete in der Hand halten.
Szene 1. Der Ruhm und sein Gefolge preisen den âtriumphierenden Wert des gröĂten der Heldenâ (Ludwig XIV.), der von den Göttern auserwĂ€hlt wurde, um das GlĂŒck des französischen Reichs zu sichern.
Szene 2. Zwei Tritonen und einige Meeresgötter stimmen in den Lobgesang ein. Neptune bestÀtigt, dass der genannte Held auch zu See triumphierte (gemeint sind Siege der französischen Flotte 1676 im HollÀndischen Krieg, beispielsweise in der Seeschlacht vor Palermo).
Szene 3. Die neun Musen verkĂŒnden, dass sie eine groĂe Feier fĂŒr den Helden planen. Apollon erscheint zusammen mit den freien KĂŒnsten und erklĂ€rt, dass jetzt nicht mehr vom Krieg, sondern nur noch von VergnĂŒgungen gesprochen werden soll. Alle eilen, um an dem Spektakel teilzunehmen.
Erster Akt
Liebliche Wiese, durch die sich der Fluss Inachus windet
Szene 1. HiĂ©rax denkt darĂŒber nach, seine Verlobung mit der Nymphe Io, der Tochter des Flussgottes Inachus, zu lösen. Er glaubt, sie liebe ihn nicht wirklich und habe bereits einen anderen Geliebten.
Szene 2. Sein Freund Pirante versucht, ihn von seinen trĂŒben Gedanken abzulenken. Er solle lieber die schöne Natur genieĂen. FĂŒr HiĂ©rax hat sich jedoch seit Ios Betrug alles verĂ€ndert. Die einst so schöne Gegend macht ihm keine Freude mehr. Auch Pirantes Hinweis, dass Io ihn tausend anderen Verehrern vorziehe und ihr Vater der Verbindung zustimme, bessert seine Laune nicht. Er versteht nicht, warum sie die Hochzeit immer wieder aufschiebt. Pirante rĂ€t ihm, mit Io zu sprechen, um die Angelegenheit zu klĂ€ren.
Szene 3. Io versichert HiĂ©rax, dass sie ihn noch immer liebe. Sie erzĂ€hlt ihm aber von einem bösen Omen: Ein Adler habe einen Singvogel erbeutet, dessen Gesang sie gelauscht habe. HiĂ©rax hĂ€lt dies fĂŒr eine Ausrede. Io hingegen wirft ihm grundlose Eifersucht vor. Beide suchen die Schuld beim jeweils anderen.
Szene 4. Io gesteht ihrer Vertrauten MycĂšne, dass HiĂ©raxâ Verdacht begrĂŒndet ist. Jupiter habe ihr durch seinen Boten Mercure seine Liebe erklĂ€rt. Seitdem versuche sie, dieser Versuchung zu widerstehen.
Szene 5. Mercure steigt auf einer Wolke herab und verkĂŒndet, dass Jupiter noch heute die Erde besuchen werde und gebĂŒhrend empfangen werden mĂŒsse. Echos wiederholen seine Worte (Chor: âĂchos, retentissez dans ces lieux pleins dâappasâ). AnschlieĂend weist Mercure Io darauf hin, dass Jupiter nur ihretwegen komme und es nicht unehrenhaft sei, wenn sie ihre bisherige Liebe fĂŒr ihn aufgebe.
Szene 6. Reich geschmĂŒckte Gottheiten der Erde, der GewĂ€sser und der unterirdischen Reiche empfangen und ehren den auf die Erde herabsteigenden Jupiter. Der verkĂŒndet, dass er zwar mit DonnerschlĂ€gen bewaffnet sei, aber der Erde Segen und Frieden bringen wolle.
Zweiter Akt
Dichte Wolken verdĂŒstern die Szene von allen Seiten
Szene 1. Io ist erschrocken ĂŒber die plötzliche Dunkelheit.
Szene 2. Beim Erscheinen Jupiters erstrahlen die Wolken in den hellsten und schönsten Farben. Er erklĂ€rt, dass er die Erde verhĂŒllt habe, um Io und sich selbst vor den eifersĂŒchtigen Augen seiner Frau Junon zu verbergen. Er habe sein Reich verlassen, um Io seine Liebe zu erklĂ€ren, und hoffe, ihre GefĂŒhle zu wecken. Io weist ihn darauf hin, dass sie bereits anderweitig gebunden sei. Sie will sich zurĂŒckziehen.
Szene 3. Mercure warnt Jupiter, dass sich Junons Vertraute Iris bereits auf der Erde befinde und auch diese selbst ihm gefolgt sein könnte. Jupiter bittet ihn, Iris abzulenken, wĂ€hrend er sich um Io bemĂŒht. Diese versucht zu fliehen, und Jupiter folgt ihr.
Szene 4. Um Iris aufzuhalten, flirtet Mercure eine Weile mit ihr, bevor sich ihr GesprĂ€ch Jupiter und Junon zuwendet. Als letztere selbst in einer Wolke sichtbar wird, bekennen beide, dass sie einander nicht trauen, und Mercure zieht sich zurĂŒck.
Szene 5. Obwohl weder Junon noch Iris eine Spur von Jupiter gefunden haben, ist Junon fest ĂŒberzeugt von seiner Untreue. Sie geht davon aus, dass er die Wolke erschaffen hat, um sich vor ihr zu verstecken, und nimmt die Herausforderung an.
Szene 6. Jupiter erscheint. Er gibt sich ĂŒberrascht, Junon hier statt in den GĂ€rten der HĂ©bĂ© anzutreffen, wo sie nach einer weiteren Nymphe fĂŒr ihren Hofstaat suchen wollte. Junon teilt ihm mit, dass sie bereits eine Nymphe erwĂ€hlt habe und ihn nun um seine Zustimmung bitten wolle. Jupiter ist einverstanden. Als sie nun die Tochter Inachusâ nennt, bleibt ihm nichts anderes ĂŒbrig, als sein EinverstĂ€ndnis zu bestĂ€tigen.
Die GÀrten von Hébé, der Göttin der Jugend
Szene 7. Spiele, VergnĂŒgungen und Junons Nymphen tanzen und singen fĂŒr die Göttin HĂ©bĂ©, wĂ€hrend sie auf die neue Nymphe warten.
Szene 8. Mercure und Iris fĂŒhren Io herein. Die anderen begrĂŒĂen sie freundlich und loben ihre Jugend und Schönheit.
Dritter Akt
Argusâ einsamer Wohnsitz an einem See im Wald
Szene 1. Da Jupiters Vorliebe fĂŒr Io offensichtlich war, hat Junon sie isoliert und unter die Aufsicht des Riesen Argus gestellt. Er kann sie rund um die Uhr ĂŒberwachen, da niemals alle seiner vielen Augen gleichzeitig schlafen.
Szene 2. HiĂ©rax will Io befreien. Er wird aber von Argus abgefangen und erfĂ€hrt nun zu seinem Entsetzen, dass Jupiter selbst sein Rivale ist. Argus rĂ€t ihm, sich von seinen negativen GefĂŒhlen zu befreien.
Szene 3. Argusâ und HiĂ©raxâ Proklamation der Freiheit lockt eine Gruppe von als JĂ€gerinnen gekleideten Nymphen herbei. Eine von ihnen reprĂ€sentiert Syrinx. FĂŒr sie gibt es nichts Wichtigeres als die Freiheit.
Szene 4. Der als Hirte verkleidete Mercure erscheint mit einer Gruppe weiterer Hirten, Satyrn und Silvanen. Er erklĂ€rt, dass der Gott Pan zu Ehren seiner einstigen Geliebten Syrinx ein Schauspiel veranstalten wolle, und bittet Argus um sein EinverstĂ€ndnis. Argus gibt dieses gerne. Er ahnt nicht, dass es sich um ein Ablenkungsmanöver handelt, das Mercure im Auftrag Jupiters ausfĂŒhrt.
Szene 5. Syrinx und die Nymphen beginnen die Darbietung mit einem weiteren Lobpreis auf die Freiheit.
Szene 6. Die Hirten und Silvanen umwerben Syrinx mit Musik, Tanz und Geschenken. Ein als Pan verkleideter Silvan erklĂ€rt Syrinx seine Liebe, wird von ihr aber abgewiesen (Pan: âAh! Quel dommageâ). Die Silvanen, Satyrn und Hirten wollen weiterhin der Liebe dienen, wĂ€hrend die Nymphen ihren Verzicht darauf beschwören. Syrinx und ihre Begleiterinnen beschlieĂen, auf die zu Jagd gehen. Pan folgt ihnen, und die Satyrn und Silvanen umringen Syrinx. Diese ruft Götter, Najaden und Wassernymphen um Hilfe an und stĂŒrzt sich in den See. Dort wird sie vor Pans Augen in Schilfrohr verwandelt, das durch den Wind klagende GerĂ€usche macht (Pan: âHĂ©las, hĂ©las! quel bruitâ). Pan gibt seinen Begleitern von dem Schilfrohr, und sie spielen Klagelieder auf diesen Panflöten. Argus beginnt zu dösen, und Mercure versetzt ihn mit seinem Zauberstab vollends in Schlaf. Das Schauspiel hat somit seinen Zweck erfĂŒllt.
Szene 7. Mercure befreit Io aus Argusâ HĂŒtte und will mit ihr fliehen. Er wird jedoch von dem eifersĂŒchtigen HiĂ©rax aufgehalten, der sich nicht vor der Rache Jupiters fĂŒrchtet, sondern einen tödlichen Donnerschlag sogar seinem jetzigen Liebesschmerz vorziehen wĂŒrde. Er weckt Argus auf, und beide rufen nach Junon. Daraufhin tötet Mercure Argus mit seinem Stab und verwandelt HiĂ©rax in einen Raubvogel, der davonfliegt. Die Silvanen, Satyrn und Hirten fliehen vor der sich nahenden Göttin.
Szene 8. Junon erscheint auf ihrem Wagen. Sie verwandelt Argus in einen Pfau, der vor dem Wagen ein Rad schlĂ€gt, auf dem seine vielen Augen zu sehen sind. Dann beschwört sie die Furie Erinnis, die Io verfolgt und schlieĂlich forttrĂ€gt. Junon kehrt in den Himmel zurĂŒck.
Vierter Akt
Die eisigste Gegend Skythiens
Szene 1. Die Bewohner der Eisregionen (âTrembleursâ) klagen zitternd ĂŒber die KĂ€lte (Chor: âLâhiver qui nous tourmenteâ).
Szene 2. Die Furie bringt Io herbei und macht sich ĂŒber ihre Qualen lustig. Das Volk zeigt MitgefĂŒhl fĂŒr sie. Die Furie trĂ€gt Io fort, um sie in anderen Klimazonen weiter zu peinigen.
Die Schmieden der fĂŒr ihren Stahl berĂŒhmten Chalybes; im Hintergrund das Meer
Szene 3. Unter Aufsicht zweier Vorarbeiter arbeiten acht Chalybes unermĂŒdlich am glĂŒhenden Feuer, um Stahl zu schmieden (Chalybes: âTĂŽt, tĂŽt, tĂŽtâ).
Szene 4. Io erscheint inmitten der Flammen, wĂ€hrend die Schmiede mit halb geschmiedeten Waffen an ihr vorbeieilen. Um ihren Qualen durch den Tod zu entkommen, klettert sie auf einen Felsen und stĂŒrzt sich ins Meer. Die Furie folgt ihr.
Die Höhle der Parzen
Szene 5. Vor der Höhle besingen die AnhĂ€nger der Parzen â la Guerre (der Krieg), les Fureurs de la Guerre (die Schrecken des Krieges), la Famine (der Hunger), les Maladies violentes et languissantes (die heftigen und schleppenden Krankheiten), lâIncendie (der Brand), les Inondations (die Ăberschwemmungen) und andere â ihre Aufgabe, den Tod ununterbrochen mit neuen Opfern zu versorgen (Chor: âExĂ©cutons lâarrĂȘt du sortâ).
Szene 6. Io flieht sie an, ihrem verhassten Leben ein Ende zu bereiten. Die Anwesenden erklĂ€ren ihr, dass das nur die Parzen selbst befehlen dĂŒrfen. Die Höhle öffnet sich, und die drei Parzen treten heraus.
Szene 7. Die Parzen beschreiben ihre Funktion, den Lebensfaden der Menschen zu spinnen (Terzett: âLe fil de la vieâ). Io wiederholt nun ihren Wunsch. Die Furie weist sie darauf hin, dass sie die Eifersucht Junons erregt habe und noch nicht ausreichend bestraft worden sei. Daraufhin bestimmen die Parzen, dass Io Junon besĂ€nftigen mĂŒsse, wenn sie erlöst werden wolle. Als Io fragt, wie sie das bewerkstelligen solle, wiederholen die Parzen lediglich, dass dies das unwiderrufliche Urteil des Schicksals sei.
FĂŒnfter Akt
Die Ufer des Nils und eine seiner MĂŒndungen ins Meer
Szene 1. Die Furie zieht Io aus dem Meer an Land. Io fleht Jupiter an, sie von ihren Qualen zu befreien (Io: âTerminez mes tourments, puissant maĂźtre du mondeâ), und fĂ€llt schlieĂlich ĂŒberwĂ€ltigt zu Boden. Der von ihrem Leid gerĂŒhrte Jupiter steigt vom Himmel herab.
Szene 2. Jupiter bekennt, dass seine Macht nicht ausreicht, ihr Leid zu beenden. Auch er muss dem unwiderruflichen Gesetz des Schicksals folgen. AuĂerdem wĂŒrde es Junons Zorn nur noch verstĂ€rken, wenn er sich fĂŒr sie einsetzen wĂŒrde. Io fordert ihn auf, dies trotzdem zu tun, um Junon wenigstens dazu zu bewegen, sie zu töten.
Szene 3. Auch Junon begibt sich auf die Erde, und Jupiter bittet sie um Gnade fĂŒr Io. Junon ist jedoch der Meinung, dass sie noch lĂ€ngst nicht genug gelitten habe. Erst als Jupiter schwört, seine GefĂŒhle fĂŒr Io aufzugeben und seine Liebe wieder ihr, Junon, zuzuwenden, gibt sie nach. Die Furie kehrt in die Unterwelt zurĂŒck, und Io fĂŒhlt sich sofort von ihrem Leid befreit. Junon nimmt sie unter dem Namen âIsisâ in die RĂ€nge der Unsterblichen auf. Die Völker am Nil sollen sie als Schutzgöttin verehren und ihr AltĂ€re errichten. Gottheiten steigen herab, um sie in den Himmel zu fĂŒhren, und feiern zusammen mit dem Ă€gyptischen Volk.
Gestaltung
Die Orchesterbesetzung der Oper besteht aus fĂŒnf Trompeten, Pauken, drei Flöten/Blockflöten, zwei Oboen, Musetten, Fagotten (?), Streichern und Basso continuo.cite-ref-holden-3-0[3]
Die Handlung dieses Librettos war die schlichteste, die Quinault bis zu diesem Zeitpunkt geschaffen hatte. Sie beschrÀnkt sich im Wesentlichen auf die Beschreibung von Junons Verfolgung und Peinigung der vermeintlichen Geliebten ihres Mannes Jupiter. Die Titelheldin selbst wird hauptsÀchlich passiv leidend dargestellt, wÀhrend die Handlung durch den Streit zwischen Junon und Jupiter vorangetrieben wird. Zugleich ist diese Oper durch die vielfÀltigen SchauplÀtze und in die Handlung integrierten Divertissements höchst eindrucksvoll.cite-ref-pitou-4-0[4]
Jean-Laurent Le Cerf de La ViĂ©ville beschrieb die Musik als âgelehrtâ,cite-ref-grove-5-0[5] bezeichnete Isis als âdie Oper der Musikerâ (âlâopĂ©ra des musiciensâ) und verglich sie damit mit Lullys anderen Opern Atys (âdie Oper des Königsâ), PhaĂ«ton (âdie Oper des Volksâ) und Armide (âdie Oper der Frauenâ).cite-ref-6[6]
Der Prolog ist als ein einziges groĂes statisches Bild mit ausgesprochen komplexer Musik gestaltet.cite-ref-grove-5-1[5] Der Held (Ludwig XIV.) wird hier vom Chor und fĂŒnf Trompetern auf der BĂŒhne gerĂŒhmt. Den Auftritt Neptuns begleiten Flöten.cite-ref-holden-3-1[3] Höchst kunstvoll gestaltet ist auch der Auftritt Apollons und der Musen zu einem g-Moll-PrĂ€ludium, in dem das Orchester-Tutti mit einem Terzett der Flöten und Violinen alterniert.cite-ref-denecheau-7-0[7]
Zur AnkĂŒndigung von Jupiters Auftritt in der fĂŒnften Szene des ersten Akts (âĂchos, retentissez dans ces lieux pleins dâappasâ) singt ein Chor mit Echo-Effekten.cite-ref-holden-3-2[3]
In dem eingebetteten Schauspiel ĂŒber Syrinx und Pan in der sechsten Szene des dritten Akts kommen ein Doppelchor und zwei Tanzgruppen zum Einsatz.cite-ref-grove-5-2[5] Von besonderer Bedeutung in dieser Szene sind Pans âAh! Quel dommageâ nach Syrinxâ ZurĂŒckweisungcite-ref-pitou-4-1[4] und seine Reaktion auf ihre Verwandlung in das klagende Schilfrohr âHĂ©las, hĂ©las! quel bruitâ.cite-ref-grove-5-3[5] Zu chromatischen Linien im Generalbass symbolisieren die Flöten mit einem dreitönigen Motivcite-ref-holden-3-3[3] das Schilf bzw. die verwandelte Syrinx. Dieser Abschnitt wurde seinerzeit als Lullys MeisterstĂŒck angesehen.cite-ref-denecheau-7-1[7]
Chor und Ballett treten in jedem der verschiedenen SchauplĂ€tze des vierten Akts auf. Der Gesang der mit den ZĂ€hnen zu klappern scheinenden Völker der eisigen Gegenden in der Frost-Szene (âLâhiver qui nous tourmenteâ) wurde sowohl fĂŒr das pantomimische Ballett als auch fĂŒr die Musik gerĂŒhmt.cite-ref-grove-5-4[5] Er inspirierte vermutlich die bekannte Eis-Szene in Henry Purcells Semi-Oper King Arthur und kontrastiert mit dem anschlieĂenden HĂ€mmern der schmiedenden Chalybes (Chor: âTĂŽt, tĂŽt, tĂŽtâ).cite-ref-holden-3-4[3] Der Chor der AnhĂ€nger der Parzen (âExĂ©cutons lâarrĂȘt du sortâ, IV:5) ist humorvoll gestaltet. Das Terzett der Parzen âLe fil de la vieâ (IV:7) zeichnet sich ebenfalls durch hohe QualitĂ€t aus.cite-ref-pitou-4-2[4] Lully war besonders stolz darauf, und es war vermutlich Vorbild fĂŒr die Furien-Szene am Ende des zweiten Akts von Jean-Philippe Rameaus Hippolyte et Aricie.cite-ref-denecheau-7-2[7]
Werkgeschichte
Die TragĂ©die en musique Isis ist das fĂŒnfte Gemeinschaftswerk des französischen Komponisten Jean-Baptiste Lully mit dem Librettisten Philippe Quinault.cite-ref-pitou-4-3[4] Die Handlung basiert auf der Io-ErzĂ€hlung aus dem ersten Buch der Metamorphosen des römischen Dichters Ovid.cite-ref-grove-5-5[5] Die UrauffĂŒhrung fand am 5. Januar 1677 in Anwesenheit des Königs an dessen Hof im Schloss Saint-Germain-en-Laye statt. Ab August desselben Jahres wurde das StĂŒck im Palais Royal in Paris gespielt.cite-ref-pitou-4-4[4]
Laut Angabe im Libretto sangen bei der UrauffĂŒhrung Mlle Verdier (la RenommĂ©e), M. Forestier (Neptune), M. du Mesny (1. Triton), M. Nouveau (2. Triton), M. de la Grille (Apollon), M. Regnier (Clio), Mlle Des-Fronteaux (Calliope), Mlle Cailliot (MelpomĂšne), Mlle Piesche (Thalie), M. Datys (Uranie), Jean Gaye (HiĂ©rax), M. Langeais (Pirante), Marie Aubry (Io), Mlle Sainte Colombe (MycĂšne), M. Claidiere (Mercure), François Beaumavielle (Jupiter), Mlle de Beaucreux (Iris), Mlle de Saint Christophe (Junon), Mlle Brigogne (HĂ©bĂ©), M. Morel (Argus), Mlle Verdier (Syrinx), M. Godonesche (Pan), M. Miracle (1. Hirte), M. Buffequin (2. Hirte), M. Ribon (Erinnis), Mlle Bony (1. Parze), M. Forestier (2. Parze) und M. Langeais (3. Parze).cite-ref-8[8] Zu den TĂ€nzern gehörten Pierre Beauchamp, Louis PĂ©cour, Magny und Boutteville.cite-ref-pitou-4-5[4] Das Orchester bestand aus etwa hundert Musikern der Grande Ăcurie, des Chambre du Roi und der Pariser Oper, darunter einige BĂŒhnenmusiker einschlieĂlich mehrerer Trompeter. Vier Mitglieder der renommierten Familie Hotteterre (Louis, Jean, Nicolas und Jeannot) spielten Flöte im Binnenschauspiel ĂŒber Pan und Syrinx im dritten Akt. Die BĂŒhnenbilder und KostĂŒme stammten von Carlo Vigarani und Jean BĂ©rain. Die Ballette wurden von Pierre Beauchamp und François-Hilaire dâOlivet choreografiert. FĂŒr die aufwendige Produktion und die fast zwei Monate dauernden Proben wurden keine Kosten gescheut.cite-ref-denecheau-7-3[7] Sie betrugen 151.780 livres 16 solscite-ref-9[9] und wurden aus der königlichen Schatzkammer bezahlt. Ziel war es, die Zuschauer durch den Reichtum und Glanz des âSonnenkönigsâ zu beeindrucken.cite-ref-denecheau-7-4[7]
Nach der UrauffĂŒhrung wurden besonders die KostĂŒme und Ballette gelobt. Quinaults Libretto hingegen wurde als unter seinem Standard kritisiert. Man meinte, es habe keine echte dramatische Handlung. Lullys Musik wurde als zu âgelehrtâ bemĂ€ngelt. Trotz des vergleichsweise geringen Erfolgs wurde die Oper in Saint-Germain-en-Laye noch bis Ende Februar gespielt.cite-ref-denecheau-7-5[7] Da die Figuren Io und Junon bei der UrauffĂŒhrung als Anspielungen auf Ludwigs neue Favoritin Marie-Elisabeth de Ludres und seine eifersĂŒchtige MĂ€tresse Madame de Montespan verstanden wurden,cite-ref-grove-5-6[5] gab es einen Skandal, in dessen Folge Quinault fĂŒr zwei Jahre vom Hof verbannt wurde. Erst 1780 arbeitete er fĂŒr Proserpine wieder offiziell mit Lully zusammen,cite-ref-loewenberg-10-0[10] obwohl er im Hintergrund auch an PsychĂ© (1678) und BellĂ©rophon (1679) mitwirkte.cite-ref-holden-3-5[3]
Der an das Verhalten Junons in der Oper erinnernde Zorn der Madame de Montespan dĂŒrfte auch einer der GrĂŒnde gewesen sein, weshalb Isis zu Lebzeiten von König Ludwig XIV. (bis 1715) kaum noch gespielt wurde.cite-ref-pitou-4-6[4] Auch die im Vergleich mit Lullys vorangegangenen Opern hohen musikalischen Anforderungen waren einer gröĂeren Verbreitung hinderlich.cite-ref-12[11.1] Sie wurde nur am 14. Februar 1704 ein einziges Mal gespielt. Auch nach seinem Tod gab es lediglich zwei Neuproduktionen in den Jahren 1717/18 und 1732/33.cite-ref-pitou-4-7[4] Sowohl 1704 als auch 1717 wurden gekĂŒrzte Fassungen verwendet. 1732 wurde eine im Selbstverlag erschienene siebenteilige âFantaisieâ des Komponisten Jean-FĂ©ry Rebel eingefĂŒgt.cite-ref-13[11.2] SchlieĂlich erwies in diesem Jahr auch der Mercure galant der Intuition des Komponisten die Ehre: Die Klage des Pan, ein Zusammenspiel von Flöten, wurde nun zum Meisterwerk, âdurch die Art, wie Lully, so wie man es beansprucht, sie wiedergab, nachdem er sie von der Natur kopiert hatte; denn man glaubt dasselbe GerĂ€usch und dasselbe Pfeifen zu hören, das der Wind im Winter auf dem Lande macht, in einem groĂen Haus, wenn er durch die TĂŒren stĂŒrzt, durch die Korridore, durch die Kamine: dieses GerĂ€usch nĂ€hert sich sehr dem klagenden Pfeifen an, das Schilfrohre und andere Pflanzen dieser Art machen, hin- und herbewegt im Wind; das ist eine naive und perfekte Nachahmung der Naturâ.cite-ref-14[12] Trotz der wenigen GesamtauffĂŒhrungen erreichten einzelne StĂŒcke der Oper sowie eine daraus zusammengestellte Instrumentalsuite groĂe PopularitĂ€t.cite-ref-12-1[11.1]
AuĂerhalb von Paris wurde die Oper 1698 in Lyon, 1701 in Marseille, 1729 in Dijoncite-ref-denecheau-7-6[7] und 1732 in Form eines gekĂŒrzten dreiaktigen âdivertissementâ in StraĂburg gespielt.cite-ref-15[11.3] AuĂerdem gab es AuffĂŒhrungen in Amsterdam (1677/78) und Regensburg (1683). Ausschnitte wurden um 1686 in Ansbach gezeigt.cite-ref-denecheau-7-7[7]
Die Einzelstimmen der Oper erschienen bereits 1677 als erstes Werk Lullys (abgesehen von vereinzelten Ariendrucken)cite-ref-16[11.4] im Druck.cite-ref-grove-5-7[5] Die Gesamtpartitur wurde 1699 erstmals veröffentlicht und 1719 erneut herausgegeben.cite-ref-loewenberg-10-1[10] ThĂ©odore de Lajarte veröffentlichte 1882 einen Klavierauszug der Oper in seiner Reihe Chefs-dâĆuvre classiques de lâopĂ©ra français.
Von Isis sind nur wenige Parodien bekannt. Jacques Charpentiers La Vache Io wurde 1718 am Foire Saint-Laurent gezeigt. Louis Fuzeliers A Fourbe Fourbe et demi, ou le Trompeur trompĂ© hatte am 3. Februar 1733 am Théùtre des Marionnettes de Laplace Ă la Foire Saint-Germain Premiere.cite-ref-loewenberg-10-2[10] Von Fuzelier stammt auch eine nicht aufgefĂŒhrte Parodie mit dem Titel La Jalousie avec sujet (1732).cite-ref-denecheau-7-8[7] AuĂerdem erschienen insgesamt 21 parodierte EinzelstĂŒcke in weltlichen und geistlichen Drucken sowie in handschriftlichen Chansonniers.cite-ref-17[11.5]
Die erste AuffĂŒhrung in neuerer Zeit fand am 6. Juli 2005 konzertant unter der Leitung von Hugo Reyne mit Françoise Masset in der Titelrolle beim IX. Festival de Musique Baroque en VendĂ©e in der Kirche von Les Lucs-sur-Boulogne statt. Am 22. November folgte eine AuffĂŒhrung in der Königlichen Oper von Versailles.cite-ref-operabaroque-18-0[13] Ein Mitschnitt aus Les Lucs-sur-Boulogne ist auf CD erhĂ€ltlich.cite-ref-ommer-19-0[14]
Eine weitere konzertante AuffĂŒhrung gab es am 12. Juli 2019 beim Festival International dâOpĂ©ra Baroque in Beaune. Christophe Rousset dirigierte sein Ensemble Les Talens Lyriques und den ChĆur de Chambre de Namur. Die Mezzosopranistin Ăve-Maud Hubeaux sang die Rolle der Isis. Auch von dieser AuffĂŒhrung erschien ein Mitschnitt auf CD.cite-ref-opernwelt-20-0[15]
Aufnahmen
âą 1972 â Jean-François Paillard (Dirigent), Orchestre Jean-François Paillard, Chorale Caillard. Nadine Sautereau (Sopran), Jocelyne Chamonin (Sopran), AndrĂ© Mallabrera (Tenor), Roger Soyer (Bass). AuszĂŒge: Prologue, Duo des nymphes, ChĆur des trembleurs, Rondeau âPlainte de Ioâ (V:1), dritter Akt: Szenen 3â5, dritter Akt, Szene 6. Erato (LP).cite-ref-21[16]
âą 6. Juli 2005 â Hugo Reyne (Dirigent), La Simphonie du Marais, Le ChĆur du Marais. Isabelle Desrochers (la RenommĂ©e, Iris, HĂ©bĂ© und 1. Parze), Renaud Delaigne (Neptune, Argus und AnfĂŒhrer), Renaud Tripathi (1. Triton, la Famine und Inondation), Thomas van Essen (2. Triton und les Maladies languissantes), Robert Getchell (Apollon, Pirante, 1. Hirte und Erinnis), ValĂ©rie Gabail (Calliope, MycĂšne und Syrinx), Francesca Congiu (MelpomĂšne und 1. Nymphe), GeneviĂšve Kaemmerlein (Thalie und 2. Nymphe), Bertrand Chuberre (HiĂ©rax und Pan), Françoise Masset (Io/Isis), Howard Crook (Mercure und 2. Hirte), Bernard DeletrĂ© (Jupiter und 3. Parze), Guillemette Laurens (Junon und 2. Parze), Matthieu Heim (la Guerre, les Maladies violentes und lâIncendie). Live aus der Kirche von Les Lucs-sur-Boulogne. Accord 476 8048 (3 CDs).cite-ref-ommer-19-1[14]
âą 11./13./14. Juli 2019 â Christophe Rousset (Dirigent), Les Talens Lyriques, ChĆur de chambre de Namur. BĂ©nĂ©dicte Tauran (la RenommĂ©e, MelpomĂšne, MycĂšne und Junon), Ăve-Maud Hubeaux (Thalie und Io/Isis), Ambroisine BrĂ© (Calliope, Iris, Syrinx, HĂ©bĂ© und 1. Parze), Cyril Auvity (Apollon, 1. Triton, Pirante, la Furie (Erinnis), la Famine, lâInondation, 2. Parze und 1. Hirte), Fabien Hyon (2. Triton, Mercure, 2. Hirte, 1. AnfĂŒhrer und les Maladies languissantes), Philippe EstĂšphe (Neptune, Argus, 3. Parze, la Guerre, lâIncendie und les Maladies violentes), Edwin Crossley-Mercer (Jupiter und Pan), Aimery LefĂšvre (HiĂ©rax und 2. AnfĂŒhrer), Julie CalbĂšte (1. Nymphe), Julie Vercauteren (2. Nymphe). Studioaufnahme aus der Salle Gaveau in Paris. ApartĂ© AP216.cite-ref-cdbeilage-22-0[17]
Digitalisate
⹠Libretto (französisch). Paris 1677. Digitalisat bei Gallica
⹠Libretto (französisch). Ballard, Paris 1704. Digitalisat bei Gallica
âą Partitur. Ballard, Paris 1699. Digitalisat bei Gallica
âą Partitur. Ballard, Paris 1719. Digitalisat bei Gallica / alternatives Digitalisat im Internet Archive
⹠Partitur. Foucault, Paris um 1700. Digitalisat bei Gallica (Kopie von André Danican Philidor)
⹠Théodore de Lajarte: Klavierauszug. Michaëlis, Paris 1882. Digitalisat bei Gallica
Weblinks
Commons
: Isis (Lully)
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Isis, LWV 54: Noten und Audiodateien im International Music Score Library Project
⹠Libretto (französisch) als Volltext auf odb-opera.com
⹠Beilage zur CD Aparté AP216 (Dirigent: Christophe Rousset) (PDF; 5,8 MB) auf idagio.com
Einzelnachweise
cite-note-11. Dauer der CD-Einspielungen von Hugo Reyne und Christophe Rousset.
cite-note-22. Rollenbezeichnungen nach dem Libretto von 1677; konkrete Stimmlagen nach den Werkinformationen der BibliothĂšque nationale de France.
cite-note-holden-33. â Isis. In: Amanda Holden (Hrsg.): The Viking Opera Guide. Viking, London/New York 1993, ISBN 0-670-81292-7, S. 592.
cite-note-pitou-44. â Spire Pitou: The Paris OpĂ©ra. An Encyclopedia of Operas, Ballets, Composers, and Performers â Genesis and Glory, 1661â1715. Greenwood Press: Westport/London 1983, ISBN 0-313-21420-4, S. 239â241.
cite-note-grove-55. â Lois Rosow: Isis (ii). In: Grove Music Online (englisch; Abonnement erforderlich).
cite-note-denecheau-77. â Pascal DenĂ©cheau: Isis, âlâopĂ©ra des musiciensâ. In: Beilage zur CD ApartĂ© AP216 (Dirigent: Christophe Rousset), S. 28â32.
cite-note-88. â Librettodruck. Ballard, Paris 1677.
cite-note-99. â JĂ©rĂŽme de La Gorce: L'opĂ©ra Ă Paris au temps de Louis XIV. Histoire d'un théùtre, Paris 1992, S. 54
cite-note-loewenberg-1010. â Alfred Loewenberg (Hrsg.): Annals of Opera 1597â1940. John Calder, London 1978, ISBN 0-7145-3657-1, Sp. 60 f (online im Internet Archive).
3. Herbert Schneider: Die Rezeption der Opern Lullys im Frankreich des Ancien régime (= Mainzer Studien zur Musikwissenschaft. Band 16). Hans Schneider, Tutzing 1982, ISBN 3-7952-0335-X.
cite-note-1412. â Emmanuel Haymann: Lulli. Flammarion, Paris 1991, ISBN 2-08-066452-2, S. 199.
cite-note-operabaroque-1813. â Werkinformationen (französisch) auf operabaroque.fr, abgerufen am 15. Dezember 2021.
cite-note-ommer-1914. â Jean-Baptiste Lully. In: Andreas Ommer: Verzeichnis aller Operngesamtaufnahmen (= Zeno.org. Band 20). Directmedia, Berlin 2005, S. 8853.
cite-note-2116. â Informationen zur LP von 1972 auf operabaroque.fr, abgerufen am 21. November 2021.
cite-note-cdbeilage-2217. â Beilage zur CD ApartĂ© AP216 (Dirigent: Christophe Rousset).